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Traditionelle und moderne Zahntechnik aus der Schweiz

 
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...und von hier kommen unsere Materialien:

Hintergrund Dentallabortechnik

Wenn man von den dritten Zähnen spricht, ist also grundsätzlich Zahnersatz aller Art gemeint, u. a. Brücken und Kronen wie Prothesen aus diversen Materialien. Von der Prothesen-Reparatur bis zur Neuanfertigung sowie Zähne aufhellen sind wir für Sie da.

 
DLT DentalLaborTechnik
Obergässli 15
2502 Biel/Bienne
Tel: 079 760 16 76

Geschichte der Zahnprothesen und des Zahnersatzes

Hintergrund Dentallabortechnik

Unter einer Totalprothese (auch Vollprothese, im Volksmund „Gebiss“ oder „dritte Zähne“, im zahnärztlichen Jargon „14er“ oder „28er“ nach der Anzahl der ersetzten Zähne) versteht man in der Zahnmedizin den Ersatz aller Zähne und des Alveolarknochens eines oder beider Kiefer durch herausnehmbaren Zahnersatz, der aus einer Kunststoffbasis aus Polymethylmethacrylat (PMMA) und den darauf befestigten künstlichen Zähnen aus Kunststoff oder Porzellan besteht.

Eine Totalprothese findet im Mund durch Saugwirkung, Adhäsions- und Kohäsionskräfte und das Zusammenspiel von Muskeln Halt am Kiefer.

Hierzu wird der Prothesenrand mit Hilfe einer Funktionsabformung individuell angepasst.

Eine Totalprothese ersetzt nicht nur die Zähne, sondern auch den abgebauten Kiefer. Der Knochenabbau des Kieferknochens (Kieferabbau) kann aus ZahnverlustParodontitis oder aus Knochenresorption, verursacht durch den Auflagedruck von Prothesen, resultieren.

Die Herstellung einer Totalprothese erfolgt Hand in Hand zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

Die zahntechnische Herstellung einer Totalprothese erfolgt auf Gipsmodellen in normierten Geräten.

Das Einsetzen der Prothese in einen lebenden Organismus mit all seinen individuellen Besonderheiten stellt eine der größten Herausforderungen an den Zahnarzt dar.

Der Erfolg der Behandlung setzt dabei große Erfahrung voraus.

 
Die Herstellung einer Totalprothese dauert etwa sechs Behandlungssitzungen, die sich in der Regel über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen erstrecken.
 
Es folgen mehrere Nachbehandlungssitzungen, die sich über weitere zwei bis acht Wochen hinziehen können.

Den frühesten Zahnersatz bildeten falsche Zähne aus Elfenbein, aus Holz oder aus Knochen von Tieren oder verstorbenen Menschen.

Diese wurden mit Golddrähten an verbliebene gesunde Frontzähne gebunden.

 

Dies wirkte nur ästhetisch und verbesserte die Aussprache, ohne die Kaufunktion wiederherstellen zu können.
 
Mit einem ähnlichen Verfahren wurden auch bereits etwa durch Parodontitis gelockerte Zähne fixiert.
 
Solche künstlichen Zähne und Vorrichtungen, die schon die Phönizier und Etrusker kannten, führten oft zu Entzündungen im Mundbereich, da sich an den Drähten und Ersatzzähnen leicht Bakterien festsetzten.
 
Die auf etruskische Einflüsse zurückgehenden Zahnersatze der römischen Antike bestanden aus Kalbs- oder Menschenzähnen.
Einer der frühesten archäologischen Funde in Mitteleuropa stammt aus dem slawischen Gräberfeld von Sanzkow (Kreis Demmin) aus dem 12. Jahrhundert.

Ende des 18. Jahrhunderts gab es erste Porzellangebisse. 

Der französische Apotheker Alexis Duchâteau stellte zusammen mit dem französischen Zahnarzt Nicolas Dubois de Chémant im Jahre 1774 die ersten Porzellanzähne her.

Dubois de Chémant hat später ein Herstellungsmonopol für Porzellangebisse erhalten und führte 1802 die Porzellanstiftkrone ein.

Im Jahr 1785 stellte der New Yorker Zahnarzt John Greenwood ebenfalls Zahnersatz auf Porzellanbasis vor.

Am 9. März 1822 wurde dem New Yorker Charles M. Graham ein US-Patent für seine Erfindung einer Verbesserung im Aufbau künstlicher Zähne bewilligt.

Erst im 19. Jahrhundert ermöglichte der Rohstoff Kautschuk die Herstellung funktionierenden Zahnersatzes.
 
Heute bestehen ersetzte Zähne zumeist aus Kunststoff oder Keramik-Materialien. Zahnersatz aus Kautschuk wird aufgrund der mit der Zeit steigenden Sprödigkeit und der porösen Oberfläche sowie der mäßigen Zahnfleisch-Ästhetik nicht mehr verwendet.
 
Bekannte Prothetiker haben spezielle Verfahren entwickelt, um zu einem bestmöglichen Ergebnis zu kommen.
 
Hierzu gehören Albert GerberAlfred GysiAlexander Gutowski und Arne Lauritzen.